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 Niemand ist der, der er scheint...

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BeitragThema: Niemand ist der, der er scheint...   Sa Feb 07, 2015 8:12 pm

das Eingangsposting lautete :

Eine Schule, zwei völlig verschiedene Menschen.
Reika, die beliebte Schülerin, die arrogant scheint und von vielen Menschen umgeben ist.
Taki, ein Alleingänger, der eher übersehen wird oder für Ärger ausgenutzt wird.

Sie gehören zu zwei ganz unterschiedlichen Welten, doch sie haben eines gemeinsam.
Sie sind nicht das, was sie zu sein scheinen...


Reika Furosaki:
 
Alter: 17
Vater: in ihrer Kindheit gestorben
Mutter: Hisui Furosaki, wohlhabene Frau.


Taki:
 
Alter: 16
Vater: Jiro, Trinker, Auto-Mechaniker
Mutter: Aiki, starb bei einem Autounfall


Zuletzt von Aurelia am Sa Feb 07, 2015 8:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Mo Feb 16, 2015 7:22 pm

Reika

Ich störte mich nicht daran, das Taki mich anscheinend los werden wollte und er mir auch nicht sagen wollte, wo er wohnte. Damit war mir klar, das er noch einen erfahreneren Werwolf kannte. Ob derjenige hier war? Ich wusste das unter den Werwölfen bekannt gemacht wird, das man niemandem sagen sollte, wo man genau wohnt. Und das war natürlich nicht wirklich durchdacht. Wenn ein Vampir es darauf anlegte, würde er es immer schaffen, den Wohnort raus zu bekommen. Wir konnten uns quasi mit der Dunkelheit verbinden, um unbemerkt jemandem nach zu schleichen. Ich hörte noch eine Stimme und erkannte noch einen Jungen, der mit Taki sprach. Dann folgte ich Taki weiter.


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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Mo Feb 16, 2015 8:25 pm

Taki

Unruhig lief Taki um eine weitere Ecke. Inzwischen lief er wieder von seinem Zuhause weg. Aber solange Reika ihm folgte, würde er weitergehen. Sein Vater hätte es ihm auch so geraten und selbst gemacht, das hatte er zumindest in seinen nüchternen Phasen geschildert. Warum konnte Reika sich nicht endlich entschließen nach Hause zu gehen? Taki wollte endlich nach Hause, es war schlimm genug, dass sein Magen immer noch schmerzte von dem Fausthieb, aber was sollte er schon machen? Ihr es befehlen konnte er nicht, erst mal durfte sie hier sein und dann war auch noch die Gefahr zu groß, dass er sich verraten könnte. Auch wenn es nur ein leichtes Knurren sein könnte, aber es war genau das, worauf ein Vampir achten würde.
In der nächsten Straße, in die Taki einbog, flackerten die Straßenlaternen und einige waren schon ausgefallen. Er beschleunigte wieder seine Schritte. In dieser Straße war es selbst ihm nicht um diese Uhrzeit geheuer. Hier fanden meist irgendwelche Bandenkriege statt, was man an unzähligen Einschusslöchern an den Häuserwänden sehen konnte. Taki wollte nicht ein Opfer werden. Was ihn noch beunruhigte war die Dunkelheit. Sein Vater hatte ihm mal erzählt, dass gerne Vampire darin lauern und warten, über einen herzufallen.
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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Mo Feb 16, 2015 9:03 pm

Reika

Ich folgte Taki noch weiter, aber er beachtete mich nicht. Da bog er in eine Straße ein, die fast komplett im Dunkeln lag. Aber ich konnte schon fast besser sehen als vorher. Ich sah jede Macke in den Gebäuden, jedes Loch. Hier war eine sehr triste Gegend. Als ich merkte, das Taki mich nicht mehr ansah, blieb ich stehen. Aber nicht nur sein desinteresse hatte mich dazu gebracht. Ich hatte Schritte gehört. Hinter mir. Es waren zwei Leute, die langsam näher kamen. Ich roch es. sie hatten eine Waffe dabei. "Oh man, verdammt." Ich drehte mich nicht um, sondern wartete, bis Taki um die Ecke verschwand. Dann drehte ich mich um und meine Zähne kamen hervor. Leicht lächelte ich. "Meint ihr, ihr solltet das tun?"


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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Mo Feb 16, 2015 9:13 pm

Taki

Taki wunderte es zwar, dass Reikas Schritte ihm nicht mehr folgten, aber er freute sich auch darüber, als er um die Ecke in eine Gasse bog. Schnell, damit sie ihm nicht wieder folgen konnte, beschleunigte er sich auf das Maximum. Schnell lief er von Straßen in die nächste, immer wieder kurze Richtungswechsel, immer wieder andere Straßen, bis er sich sicher war, dass er Reika abgehängt hatte. Dann machte er noch etwas ungewöhnliches, er ging kurz seiner eigener Fährte zurück, lief mehrmals erneut darüber und kletterte über eine Mauer. Dahinter stank es bestialisch, es war ein größerer Müllplatz, Hier standen viele Mülltonnen der Siedlung und eben deshalb war es auch ein gutes versteck für jemanden, der nicht gerochen werden wollte. Von diesem Platz führten mehrere Wege wieder weg. Taki wählte den, der ihn nach Hause bringen würde.
Schon bald war er da. Sein Vater lag wie erwartet besoffen im Wohnzimmer. Heute würde Taki ihn nicht ins Bett schleifen, stattdessen ging er in sein Zimmer und ließ sich ins Bett fallen. Nachdem er sich umgezogen hatte, erlaubte er sich auch zu schlafen.
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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Mo Feb 16, 2015 9:47 pm

Reika

Die beiden Männer hatten meine Vampirzähne nicht bemerkt, waren aber sichtlich erfreut, das ich sie angesprochen hatte. Männer, besonders menschliche Männer waren solche Idioten. sie kamen auf mich zu und der etwas größere der Beiden holte die Waffe heraus. Eine normale Schusswaffe, die mir kaum etwas anhaben würde. "Hm. du siehst reich aus. Gib mal schön dein Geld her. Dein Armband sieht teuer aus, das bringt sicher viel Geld ein."
Ich antwortete nicht, aber der Typ hielt die Waffe auf meine Kopfhöhe. Ich hatte wirklich versucht, mich zurück zu halten. Aber ich spürte meinen Durst wieder und war genervt von den beiden. Ich konnte Leute nicht ausstehen, die mir sagten, was ich zu tun hatte. Also stürte ich mich auf sie, brach dem einen das Genick und biss dem anderen, der gerade hatte wegrennen wollen, in den Hals. Es war der, der die Waffe gehabt hatte. Sein Blut schmeckte wirklich gut, besser als das abgefüllte, welches immer etwas alt schmeckte. Als ich fertig getrunken hatte, war der Typ tot. Ich zog ihn und sienen Kumpel mit mir und versteckte sie in einer großen Mülltonne. Blutspuren hatte ich keine hinterlassen und auch sonst waren keine Spuren da. Die beiden Toten versteckte ich unter dem vielen Müll und lief dann los.
Ich war schnell und rief dabei Zuhause an. Ich würde abgeholt werden. Die Diener waren vertraut mit uns, deswegen würden sie keine Fragen stellen. An einer ecke blieb das Auto stehen. Das schwarze Auto mit den getönten Scheiben. Ich stieg ein und der Angestellte fuhr mich zurück nach Hause. Dort duschte ich, verbrannte meine Kleidung, an der doch ein oder zwei Blutflecken entstanden waren und zog mein Schlafmantel an. Schlafen würde ich aber nicht. Ich stand am Fenster und starrte den Mond an.


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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Mo Feb 16, 2015 10:00 pm

Taki

Wie jeden Morgen wurde Taki auch heute von seinem Vater geweckt, der an die Tür klopfte. Die Sonne war noch nicht wirklich zu sehen, aber die ersten Sonnenstrahlen erhellten schon den Himmel. Schnell zog sich Taki an, die Wäsche von Gestern, sehr viel mehr hatte er schließlich nicht. Dann ging er in die Küche, in der er sich ein Brot schmierte, bevor er wieder in sein Zimmer ging und seine Schulsachen holte. Sein Vater ging gerade aus dem Haus, als Taki sein Chemiebuch einpackte. Er würde noch Bio und Sport haben. Seine Sportsachen holte er aus dem Schrank. Sie waren schon in einem Turnbeutel.
Dann verließ auch er die Wohnung und schloss ab. Kaum war er draußen, konnte er auch schon etwas mehr von der Sonne sehen, weshalb er sich etwas beeilte zur Schule zu kommen. Wie üblich war Taki innerhalb einer halben Stunde da. Er war auch wie sonst etwas früher da. Genügend Zeit sich nach Akito umzusehen. Zum Glück war er häufig zu spät, weshalb Taki ihn nicht immer vor dem Unterricht sah.
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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Di Feb 17, 2015 9:59 pm

Reika

Ich stand eigentlich die ganze restliche Nacht am Fenster und sah den Mond an. Es war beruhigend und dadurch konnte ich alle meine Gedanken einfach verschwimmen lassen. Ich dachte nurnoch daran, wie schön der Mond war.
Ich sah zu, wie die Sonne langsam wieder auf ging. Die Morgendämmerung sah wirklich schön aus. Aber die Sonne stach unangenehm in meine Augen. Trotzdem war ich in solchen Momenten froh, das die Vampire nicht wie in Dracula waren. Wir konnten in der Sonne sein, ohne zu Asche zu verbrennen.
Nachdem mein Gefühl mir sagte, das es langsam Zeit sein musste wieder zur Schule zu gehen, zog ich mir passende Kleidung an. Schwarze Jeans, dunkelrotes Top und schwarze Lederjacke. Ich mochte dunkle Kleidung und das hier war mein liebstes Outfit. Dieses Mal zog ich mir flache, schwarze Ballerinas an. es passte einfach.
Ohne zu Frühstücken ging ich aus dem Haus zu meinem Auto und startete es. die Fahrt dauerte nicht lange. Aber sie war lang genug das ich mir klar werden konnte, das Taki auch wieder da sein würde. Der unscheinbare Werwolf.
Kurze Zeit später parkte ich auf meinem üblichen Parkplatz und ging in das Gebäude. Ich war früh genug, das der ganze Menschenschwarm um mich herum noch nicht da war. Heute würde ich vielleicht sogar pünktlich zum ersten Unterricht kommen. Chemie. Ich mochte es ganz und garnicht, aber irgendeinen Unterricht musste ich ja haben. Und mir gefielen die Versuchsmäntel.


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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Do Feb 19, 2015 8:52 pm

Taki

Akito war heute noch nicht da, weshalb Taki erleichtert Richtung Eingangstür ging. Drinnen war noch nicht sehr viel los, aber Taki konnte merkwürdigerweise schon Reika sehen. Mit ihr würde er jetzt Chemie haben. Ohne weiter auf sie zu achten, ging er an ihr vorbei zum Chemieraum, umso schneller im Raum, desto weniger Zeit für Akito und seine Truppe ihn abzufangen. Zum Glück konnten sie schon in den Raum. Auch hier saß Taki ganz hinten, allein. Bei Mr. Siobhan war es vielleicht sogar ein Segen. Dieser Lehrer schaffte es seine Kurse zum Schlafen zu bringen und es nicht einmal zu merken. Er redete viel zu monoton und langsam für Takis Geschmack. Ob sie wohl Heute wieder einen Versuch machen würden? Taki war es mehr oder weniger egal, er würde ihn sowieso wieder alleine machen, weshalb es für ihn keine Möglichkeit war, einfach mit Freunden zu reden. Vor allem, weil er niemanden hatte, den er seinen Freund nennen würde, zumindest nicht in der Schule.
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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Fr Feb 20, 2015 7:39 pm

Reika

Ich ging gleich zu meinem Schließfach und holte alle Sachen für den Unterricht. Es war nur das chemiebuch, mein block und meine Stifte. Und natürlich auch meine Flasche. Dazu nahm ich heute eine Tasche aus meinem Fach, in dem ich alle meine Sachen verstaute. Das tat ich nicht oft, aber heute dachte ich mir, das eine Tasche nicht übel war. Diese war pechschwarz und aus ganz glattem Stoff.
Ich schob sie auf meine Schulter und machte mich auf den Weg zum Chemie-Raum. Auf dem Weg dorthin traf ich auf Kia, die mich fragte, wo ich am Tag zuvor im Unterricht gewesen war. Und dann plapperte sie über ihren Nachmittag und was sie heute geplant hatte. Ich jedoch sah mich um. Woran erkannte man Werwölfe, wenn sie ihre Menschenform angenommen hatten? Ich musste das rausfinden, wenn es überhaupt ging.
Am Raum angekommen verabschiedete ich mich von Kia und ging hinein. Sie würde jetzt Erdkunde haben, während ich mit Taki in einem Raum saß. Und er war schon da. An der tür blieb ich stehen und beobachtete ihn, dann ging ich zu meinem Platz eher in der Mitte. Ich setzte mich seitlich auf meinen Stuhl und sah wieder zu Taki. Er schien sich zu langweilen und ich wusste das er wie jeder andere, in diesem Unterricht manchmal einschlief. Oder zumindest fast. Bei Mr. Siobhan war ich froh, ein Vampir zu sein und nicht seine monotonen Stimme dazu zu nutzen, ins Reich der Träume zu versinken.
Und da kam er auch schon in den Raum, wartete noch bis alle anderen da waren und begann dann den Unterricht. Es war langweilig. Währenddessen zeichnete ich auf meinem Blatt herum, ohne wirklich darüber nachzudenken. Als der Lehrer meinte, das wir einen Versuch machen würden, sah ich auf mein Blatt. Ein detailgetreuer Wolf sah mir entgegen. Ich seufzte. Meine Gedanken drehten sich nur um dieses Problem. Als die anderen aufstanden, um Gruppen zu bilden, stand auch ich auf und nahm den zettel. Ich knickte ihn in der Mitte und steckte ihn in meine Hosentasche. Mit wem sollte ich den Versuch starten?


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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Sa Feb 21, 2015 3:04 pm

Taki

Wie immer war der Unterricht von Mr. Siobhan langweilig und Taki hatte seinen Kopf auf seine Arme gelegt und starrte gelangweilt an die Tafel. Der Lehrer erklärte gerade die Verseifung und das ziemlich unspektakulär. Immer wieder diese 'Ehm's und 'Äh's während des Vortrags waren schon nervig genug, aber die ständigen Pausen zwischen den Worten waren auch nicht viel besser.
Taki hob seinen Kopf wieder, als Mr. Siobhan von einem Versuch erzählte, den sie nun machen würden, Herstellung von Seife. Er schrieb gerade die Zutaten und die Versuchsdurchführung an die Tafel, während sich die Schüler erhoben, um Gruppen zu bilden. Taki stand auch auf, auch wenn er wusste, dass er mal wieder allein bleiben würde. Da alle ihn mieden, wollte auch keiner ihn in der Gruppe haben. Mr. Siobhan hatte es aufgegeben, Taki in eine Gruppe zu stecken, da die Mitglieder ihn sowieso nur zusehen ließen. Deshalb war Taki auch der einzige, der alleine die Versuche durchführte.
Ohne irgendeine Gefühlsregung zu zeigen, sah Taki, wie sich Gruppen bildeten. Taki würde es nicht wundern, wenn sich wieder eine Traube um Reika bilden würde, die alle mit ihr machen wollten. Sie war schließlich Reich und genauso beliebt, wie jeder andere Reiche. Naja, wahrscheinlich noch stärker, weil sie auch attraktiv war, zumindest für die anderen aus seiner Stufe. Taki wusste, dass er sich zwar mal verlieben würde, aber diese Gefühle erst zeigen, wenn er sicher war, dass seine Geliebte kein Vampir war oder ihn an einen Vampir verraten würde. Also war es wahrscheinlich ein anderer Werwolf, dem er am ehesten Gefühle zeigen würde.
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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Di Jun 02, 2015 8:12 pm

Ich war genervt, als gleich drei andere Schüler zu mir kamen, um mit mir den Versuch durchzuführen. Niemand wusste, das ich am Besten alleine arbeitete, denn ich tat immer etwas dumm. Als müsste ich jedes Mal erst nachdenken, bevor ich etwas tat. Manchmal tat ich auch so, als würde ich das Ergebnis nicht ausrechnen können. Nur, damit die anderen mich nicht noch mehr anhimmelten. Das Problem war einfach, das ich ein Vampir war. Und wir konnten uns gut Dinge merken und Zusammenhänge entdecken. Chemie war trotzdem sehr kompliziert.
Da sah ich Taki. Er war sonst immer alleine und genau das würde ich ausnutzen. Ganz bestimmt würde es durch das, was ich jetzt tat, zu Gerüchten kommen. Aber mir schadete es nicht und Taki konnte es nur unterstützen, wenn die Schüler dachten, ich hätte eine Art Beziehung mit ihm. So ging ich von den drei Nervensägen weg und ging zu Taki. Taki. Sollen wir zusammen den Versuch durchführen? Dann kannst du mir helfen. Und es ist spannend, mal mit anderen Leuten etwas zu tun. Nicht immer mit den gleichen. Ich sah ihn wartend ab und erwartete schon, das er nein sagte. Gestern war er auch eher abgenegt gewesen mit mir zu reden.


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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Di Jun 02, 2015 8:39 pm

Taki
Wie erwartet wollten direkt drei Schüler mit Reika machen wollten. Überraschend war jedoch, dass sie von ihnen wegging und zu Taki lief. Er ließ sich jedoch seine Verwunderung nicht ansehen. Gefühle wollte er sowieso nicht zeigen. Akito und seine Bande würden das sowieso nur ausnutzen. Ohne noch einmal auf die Tafel zu sehen sagte Taki "Ok, du kannst ja schon mal Frittierfett, Kokosnussöl, Palmöl, Kokosnussmilch und NaOH holen, während ich ein großes Becherglas, den Dreifuss und den Gasbrenner hole." Das Rezept hatte sich bereits in das Gedächtnis des Jungen eingebrannt. 45g Frittierfett, 25g Kokosnußöl, 25g Palmöl, 4,6g Rizinusöl, 2,9g Sheabutter, 34g Kokosmilch, kalt, 14,5g NaOH. Zuerst das Fett und die Öle erhitzen, dann vorsichtig die Milch hinzugeben und zum Schluss das NaOH. Dann das ganze etwas abkühlen lassen und in die Formen gießen, die Mr. Siobhan gerade holen ging. Etwas riskant, die Schüler allein zu lassen, wenn man daran dachte, wer alles im Chemiekurs war.
Ohne weiteres drehte sich Taki um und folgte ein paar der anderen Schüler zum Schrank, in dem die Utensilien gelagert wurden. Er nahm sich das Gebrauchte und nahm ebenfalls auch Schutzbrillen mit. Er war zwar ein Werwolf, aber in seiner menschlichen Form war er weitaus empfindlicher Säuren und Basen gegenüber. Seine Haut würde nur rot werden und leicht brennen, aber bei seinen Augen konnte so etwas fatale Folgen haben. Fast hatte er schmunzeln müssen, als er daran dachte, dass sie wegen einer Silberallergie vom Lehrer ausgehend keine Versuche mit Silberoxid machen durften. Sonst hätte der Junge wohl ein paar Narben an den Fingerkuppen. Je nachdem, wo ihn das Pulver getroffen hätte.
Zurück am Tisch baute er den Gasbrenner auf und steckte den Schlauch in die Buchse über dem Tisch. Warum auch immer hatte man beschlossen Strom und Gas über eine an der Decke baumelnden Leitung im Chemieraum zu verteilen. Als er sich streckte rutschte seine Hemd etwas nach oben und er hoffte, dass man den Schlag von Akito nicht mehr sehen konnte.
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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Mo Jun 22, 2015 12:19 pm

Zu meiner Überraschung stimmte Taki meinem Vorschlag zu. Sofort gab er mir die Anweisung, die Materialien zu holen. Da ich keine Lust hatte einen Streit anzufangen, weil ich mich nicht gerne herum kommandieren ließ, ging ich schnell und holte alles, was wir brauchten. Dabei sah ich, wie unser Lehrer aus dem Raum ging. Das war, als wollte er das der Raum explodierte.
Zudem hörte ich das getuschel der anderen, die mich beobachteten und einige Mädchen kicherten und zeigten auf Taki. Schon begannen die Gerüchte. Als ich als letztes noch das Kokosnussöl holte, sah ich auf den Tisch einer anderen Gruppe. Ich sah sofort, das sie sich vermessen hatten. "Überlegt lieber nochmal. Denn das was ihr da habt, könnte gefährlich enden. Ihr habt viel zu viel Natronlauge. Achtet doch auf den Zettel, wo alles drauf steht." Genervt ging ich zum Tisch, an dem Taki und ich arbeiteten. Er hatte alle Behälter und ähnliches geholt, was wir benötigten.
"Fängst du schonmal hier an? Ich versuche ein Chaos hier zu verhindern." Dann ging ich bei den anderen Gruppen entlang und half ihnen Fehler zu verhindern. Manche sahen mich verdutzt an, weil ich mich wie eine Lehrerin aufführte, aber das war mir egal. Wenn in Chemie ein Fehler geschah konnte man das sehr schnell bereuen. Mehr als in jedem anderen Fach.


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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Mi Jun 24, 2015 6:15 pm

Es schien nicht so, als hätte Reika oder einer der anderen etwas gesehen hätte. Jedoch fingen seine Mitschüler an, zu tuscheln und zu kichern, als Reika mit den Materialen kam. Taki störte sich nicht dran, er kannte es schon und störte sich eigentlich eher an Akito und seiner Bande. Was ihn jedoch etwas überraschte, war, dass sie sich entschuldigte und begann, den anderen zu helfen. Hatte sie sich nicht immer aus den Versuchen gehalten oder etwas dummes angestellt? Anscheinend hatte sie, wie Taki, auch etwas geheim gehalten. Wahrscheinlich stellte sie sich einfach nur gelegentlich dumm. Ohne sich weiter davon beirren zu lassen, dass Reika sich wie eine Lehrerin aufführte, entzündete er vorsichtig den Gasbrenner und begann das Fett und die Öle zu erhitzen.
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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Sa Jun 27, 2015 9:55 am

Als ich endlich den anderen Gruppen fertig geholfen hatte und mir halbwegs sicher sien konnte, das sie die Experimente nun ohne Verletzungen überstehen würden, kam Mr. Siobhan herein. Sofort ging ich wieder zu Taki und tat so, als wäre nichts geschehen. Dieser dumme Lehrer! Eine Klasse wie diese würde ich niemals alleine lassen. Sogar wenn er da war gab es einige Missgeschicke. Die Meisten, weil die Leute zu dumm waren, die Anleitung richtig zu lesen.
Bei Taki angekommen sah ich, das er tatsächlich schon mit dem versuch angefangen hatte. Die Fette waren geschmolzen und die Öle gaben einen sehr schönen Geruch von sich. Besonders das Kokosnussöl. Als ich mir sicher war, das es genug erhitzt war, nahm ich die abgemessene Kokosnussmilch und gab sie ganz vorsichtig zum Öl. Ziemlich schnell wurde deutlich, das Milch und Öl sich nicht vermischten und sich zwei Phasen bildeten. Allerdings undeutlicher als wenn man Öl und Milch kalt zusammen gegeben hätte. Oder wenn man Kuhmilch genommen hätte. Aber die Natronlauge würde das alles wieder beheben.
Nachdem ich die Milch zugegeben hatte, ging ich nach vorne, um einige der Formen zu holen, die der Lehrer geholt hatte. damit ging ich zurück zu unserem Versuchstisch.


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BeitragThema: Re: Niemand ist der, der er scheint...   Sa Jun 27, 2015 10:19 pm

Die Zutaten waren genug erhitzt worden, als Reika wieder zurück kam und auch Mr. Siobhan den Raum wieder betrat. Reika goss vorsichtig die Kokosnussmilch hinein, wodurch sich zwei Phasen bildeten. Dann ging Takis Mitschülerin, um Formen zu holen, während er vorsichtig auch das NaOH dazugab und anschließend den Gasbrenner zudrehte. Ein paar Reihen weiter vorne hörte er das brodeln des angefertigten Gemisches, als einer die Kokosnussmilch zu schnell eingoss, wodurch das Ganze überkochte. Genau das war es ja, weshalb in der Versuchsanleitung stand vorsichtig hinzugeben. Sonst hatte es den gleichen Effekt, als würde man versuchen einen Fettbrand mit Wasser zu löschen. Reika war unterdessen wieder beim Tisch angekommen, während die Unfallverursachen sich schlab lachten und Mr. Siobhan verzweifelt versuchte sich durchzusetzen. Dieser Lehrer hatte so viel Durchsetzungsvermögen, wie ein Tafelschwamm, er wollte es nicht, musste es aber dann doch selbst wegmachen.
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